Kirschernte im Nu kernlos!

Sommerzeit ist Erntezeit! Nach Rhabarber und den ersten reifen Erdbeeren sind auch bald die Kirschen soweit.

Aber was tun, wenn der ganze Baum voller tiefroter Kirschen hängt? Länger als ein paar Tage lassen sich die roten Früchtchen zumeist ja auch nicht lagern. Ob zum Marmeladekochen, als fruchtige Tortenfüllung, für Smoothies oder in Quarkspeisen – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wo Kirschen zum Einsatz kommen können.

Zur Kirschverarbeitung teste ich daher den Kirschentkerner Corer von GEFU.

Die gelieferten Einzelteile wasche ich zuallererst kurz aus, bevor ich sie zusammenbaue: Das große schwarze Teil inklusive Silikonplättchen setze ich auf den transparenten Auffangbehälter. Anschließend lasse ich das kürzere weiße Kunststoffteil in der schwarzen Schale einrasten – mit Ausrichtung nach seitlich außen. Obendrauf kommt der Schlagstempel mit Feder und Griff. Zum Zusammenstecken muss ich die Plastikteile an den flexiblen Stellen etwas eindrücken.

Mit dem Ersatzsilikonplättchen beweist der Hersteller Voraussicht. Weil das Plättchen so klein ist, kann es einem nämlich schnell mal abhandenkommen. Der Kirschentkerner Corer wird außerdem zusammen mit einer Schutzklappe für den Schlagstempel geliefert, die seine Aufbewahrung und den Transport sicherer machen.

Dann wasche ich die Kirschen, die frisch vom Baum kommen, und befreie sie von ihrem Stiel.
Ich stelle eine Schüssel unter den Auswurf und fülle die Kirschen in die obere schwarze Schale. Mit dem Entsteinen beginne ich, indem ich den Stempel nach unten in die erste Kirsche drücke. Dabei wird der Kern in den durchsichtigen Auffangbehälter gedrückt und die kernlose Kirsche rollt weiter in meine Schüssel.

Ab und an bleibt eine entkernte Frucht hängen. Durch kurzes Anstoßen lässt sie sich aber einfach in die bereitgestellte Schüssel befördern.

Nach getaner Arbeit zerlege ich den Kirschentkerner wieder in seine Einzelteile und überlasse die Reinigung der Spülmaschine.

Der geräumige Auffangbehälter für Kerne macht häufiges Ausleeren überflüssig und man kann große Mengen Kirschen zügig auf einen Schlag entsteinen. Die Verarbeitung wird so schnell und effizient.
Den Kirschentkerner Corer muss man nicht – wie manch andere Modelle etwa – an der Tischplatte festklemmen. Durch die Antirutschfüße kann man ihn an jedem Ort nutzen – stabil und unkompliziert.

Für meine kleinen Obsttörtchen rühre ich zuerst einen Pudding mit etwas Milch an. Diesen gebe ich auf meinen fertigen Biskuitboden, bevor ich die frischen Kirschen darauf verteile. Die restlichen Früchte nasche ich pur.

Vor der Benutzung des Kirschentkerners gut zu wissen:

Durch das Herunterdrücken des Schlagstempels des Kirschentsteiners entsteht ein gewisser Lärmpegel. Entkernen in den Abendstunden zum Beispiel kann daher etwas problematisch werden.

Außerdem kann eine Schürze bei der Verwendung des Kirschentkerners nicht schaden, um Kirschsaftspritzer auf der Kleidung zu vermeiden. Am besten hierfür auch ein möglichst hohes Gefäß zum Auffangen unterstellen. Damit es noch unter den seitlichen Auswurf passt, darf es eine Maximalhöhe von knapp 10 cm nicht überschreiten.

Die Kirsche vor dem Entsteinen ein paar Minuten lang ins Gefrierfach zu legen, kann das Verarbeiten zusätzlich noch erleichtern!

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