Schnell und ausgewogen kochen – geht das?

Was koche ich heute? Das fragt sich der ein oder andere sicher häufiger, wenn wieder einmal die Muse fehlt, der Hunger jedoch nicht ausbleibt. Bei der Hitze der letzten Wochen darf es gerne etwas Frisches und Leichtes sein. Gesund und natürlich – lecker!

In der Regel heißt das Grünzeug schneiden bis zum Umfallen…
Ich habe aber weder Lust, Stunden mit Kochen zu verbringen, noch will ich mühsam Gemüseberge kleinschnippeln. Da kommt mir der Flexicut gerade recht! Der Gemüse- und Obstteiler von Gefu verspricht nämlich eine schnelle Zubereitung von Obst und Gemüse.

Zum Ausprobieren habe ich mir einiges vorgenommen: Kartoffelwedges mit Sour Cream, eine bunte Gemüsepfanne, einen Tomatensalat und Rohkost zum Snacken für zwischendurch.

Beim Flexicut kann man individuell entscheiden, ob man Viertel oder Achtel haben möchte. Dafür dreht man einfach den unteren Rand, bis das jeweilige Symbol auf dem gleichen Niveau wie die darüber liegende Markierung ist (siehe nächstes Bild). Wenn man es richtig macht, rastet der Mechanismus ein und hält fest.
Achtung: Den Stößel vor dem Umstellen aus der Schneidröhre nehmen!

Los geht’s mit den Kartoffelspalten:

Geeignet dafür sind prinzipiell normale Speise- wie auch Süßkartoffeln – je nach Geschmack. Ich nehme von beiden ein paar und wasche sie, die härteren Süßkartoffeln schäle ich außerdem und entferne die Keimreste. Anschließend gebe ich eine nach der anderen in den vorher gereinigten Flexicut und drücke sie mit dem Stößel durch die Messer. Das wird mir durch die Führungsschienen im Inneren der Schneidröhre erleichtert.

Die zerkleinerten Kartoffeln beträufle ich mit einer Mischung aus Öl, Salz, Paprikapulver und einer zerkleinerten Knoblauchzehe und vermenge alles, bis alle Kartoffelspalten benetzt sind. Dann verteile ich sie gleichmäßig auf einem mit Papier ausgelegten Backblech. Im vorgeheizten Backofen lasse ich die Wedges circa eine halbe Stunde bei 200 Grad goldbraun und knusprig werden.

Für den Sour Cream-Dipp, den ich in der Zwischenzeit zubereiten kann, brauche ich nur einen Becher saure Sahne und einen halben kleingeschnittenen Bund Schnittlauch. Beides vermische ich gut und schmecke es noch mit Salz und Pfeffer ab.


Für die Gemüsepfanne drücke ich allerlei verschiedenes Gemüse – über Zwiebeln, Karotten und Zucchini bis hin zu Champignons – durch den Gemüseteiler.
Bei der Gemüseauswahl könnt ihr eurer Fantasie hier freien Lauf lassen! Denkbar sind zum Beispiel auch Paprika, Auberginen, Tomaten oder worauf ihr eben gerade so Lust habt.

Das härtere Gemüse gebe ich zusammen mit den Zwiebeln und etwas Öl zuerst in die Pfanne, bevor die weicheren Lebensmittel dazukommen. Das Pfannengemüse brate ich für ein paar Minuten an, bis es Farbe bekommt und würze es abschließend noch.

Meine Gemüsepfanne aus Zwiebeln, Karotten, Zucchini und Champions

Der Tomatensalat und die Gemüsesticks zum Schluss gehen schnell:
Ich schneide mit Hilfe vom Flexicut Karotten, Gurken und Tomaten klein und richte sie in separaten Schälchen neben den Sour Cream-Dipp an. So kann man schon etwas snacken, bevor der Rest fertig ist.


Was die Größe angeht, sollte das Schnittgut allgemein höchstens fünf Zentimeter Durchmesser haben, damit es noch in die Schneidröhre passt. Um die empfohlene Maximallänge von acht Zentimetern zu überprüfen, befindet sich am Stößel eine praktische Markierung (siehe rechts). Größeres Gemüse also einfach darauf zuschneiden.

Andersherum gibt es für besonders schmales Obst und Gemüse einen Zentriereinsatz. So muss man nicht etwa mit den Fingern in die Röhre fassen, wo man den scharfen Messern näherkommt.

Reinigung:

Gefu beschreibt in der mitgelieferten Anleitung noch einmal genau die Benutzung des praktischen Kochutensils. Alle drei Teile sind außerdem für die Spülmaschine geeignet. Für die Langlebigkeit der Klingen empfiehlt der Hersteller allerdings, die Schneidröhre direkt unter fließendem Wasser zu reinigen.


Mein Urteil:

Mittelhartes Gemüse lässt sich mit dem Flexicut von Gefu schnell und leicht zerteilen. Gerade bei härteren Kartoffeln hatte ich aber so meine Probleme. Durch das Zuschneiden vorher bietet der Flexicut allerdings auch keinen vollständigen Ersatz für ein herkömmliches Messer.

Schade ist auch, dass sich Teile vom weichen Schnittgut, wie zum Beispiel Champignons oder Tomaten, leicht im Stößel oder den Messern verhängen. Am besten nur „knackige“ Tomaten verwenden und besonders zügig durchdrücken, damit sie weder zu viel Saft noch Form verlieren! Für weiches Obst, wie Bananen, kann ich den Flexicut nicht empfehlen.
Um die Reinigung zu erleichtern, die Einzelteile am besten direkt nach dem Kochen schon einmal etwas einweichen!

Ansonsten schafft der Gemüseteiler aber Abwechslung beim Kochen und erleichtert und beschleunigt den ein oder anderen Zubereitungsschritt. Fazit: Cooles Kochutensil!

Und zum Nachtisch…

Wie der Name aber schon sagt, kann der Flexicut neben Gemüse ebenso gut auch Obst teilen. Für den gesunden Start in den Tag oder auch als fruchtiges Dessert empfiehlt sich hier ein Obstsalat aus frischen Früchten. Ich habe mich dabei für Kaki, Kiwi und Banane entschieden und garniere sie mit Kokosraspeln, Zitronensaft, Yoghurt und etwas Müsli.

Guten Appetit! 🙂

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